Zum Höhepunkt der Wespenplage Warnung vor Gefahren für Haustiere

Neugierige und unerfahrene Hunde und Katzen besonders gefährdet – Bund Deutscher
Tierfreunde: Auch Haustiere können allergisch reagieren

Deutschland leidet: Die Hitze hat eine wahre Wespenplage ausgelöst. Aber nicht
nur den Menschen, auch unseren Haustieren drohen Gefahren, so der überregionale
Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp Lintfort in
Nordrhein-Westfalen. Nicht nur Menschen, auch Haustiere können gegen das Gift
allergisch sein. Die Wespenanzahl findet jetzt ihren Höhepunkt. Das Wespenvolk
wächst bis Mitte August mit steigender Geschwindigkeit, weil es immer mehr
Arbeiterinnen gibt, welche die Brut aufziehen können – Ende September ist der
Spuk dann wieder langsam vorbei.

Katzen und Hunde versuchen alles zu fangen, was sich bewegt. Sie sind von Natur
aus neugierig. Das gilt leider auch für Insekten. Bienen- und Wespenstiche fügen
ihnen dabei normalerweise nur geringfügigen Schmerz und leichte Irritationen zu.
Dennoch kann ein Stich oder Biss auch gefährlich werden.

Der Stich einer Wespe im Rachenraum kann für Hunde und Katzen schwerwiegende
Folgen haben, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Es kann zu Schwellungen und
Schluckbeschwerden, aber auch zu allergischen Reaktionen, wie Kreislaufstörungen
kommen. Wird ein Haustier gestochen, sollte man es zunächst beruhigen. Sofern
nicht der Rachenraum gestochen wurde und keine Auffälligkeiten auftreten, kann
man die betroffene Stelle beispielsweise mit Eiswürfeln kühlen. Essig ist auch
ein altes Hausmittel. Sollte der Stachel sichtbar sein, sollte er immer entfernt
werden.

Ernsthafte Reaktionen auf Insektenstiche sind immer dann zu befürchten wenn es
zu einer Vielzahl von Stichen kommt oder wenn das Tier allergisch auf das Gift
des Insekts reagiert. Anzeichen einer solchen Reaktion sind allgemeine Schwäche,
Atembeschwerden und eine große Schwellung um die betroffene Stelle herum.
Besonders Schwellungen an Nacken, Hals und Kopf sind Alarmzeichen. Sollte das
Tier heftig auf den Stich reagieren, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht
werden. Auch wenn das Tier direkt in die Zunge, ins Maul oder im Halsinneren
gestochen wurde, ist ein Besuch beim Tierarzt anzuraten, so der Bund Deutscher
Tierfreunde.

Sollte ein Wespennest gefunden werden, sollten Laien es in Ruhe lassen,
empfiehlt der Bund Deutscher Tierfreunde. Fachliche Hilfe durch einen
Kammerjäger sollte gerufen werden. Experten können die meisten Nester entfernen
und umsetzen, ohne die Tiere zu töten. Im Notfall kann auch die Feuerwehr helfen
oder Auskunft geben.

Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Am Drehmanns Hof 2

47475 Kamp-Lintfort

Tel.: 02842/92 83 20

Fax: 02842/92 83 220

www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de

Veröffentlicht unter BDT-Meldungen

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