Tiere reagieren gelassen auf die Zeitumstellung

Gefahr von Unfällen mit Wildtieren – Kühe geben weniger Milch – Haustiere sind
irritiert, gewöhnen sich aber schnell um

Kamp-Lintfort.- Wenn am kommenden Sonntag (25. Oktober 2015) die Uhren eine
Stunde zurückgedreht werden, irritiert die Winterzeit nicht nur manche Menschen,
sondern auch einige Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in
Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht
in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf
den Sonnenstand reagieren.
Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind in der Dämmerung
auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind
vermehrte Wildunfälle. Im vergangenen Jahr wurden laut ADAC 2.842 Menschen bei
Wildunfällen verletzt. Zootiere scheinen völlig unbeeindruckt von der
Zeitumstellung zu sein.
Viele Haustierhalter bemerken in den ersten Tagen meist etwas irritierte
Mitbewohner. Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie
verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk
nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt.
Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie
über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund
Deutscher Tierfreunde. Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in
den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele
Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch
ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Insgesamt reagieren Haustiere
gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen
Frauchen und Herrchen können sie irritieren.
Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar
tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon
im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen
Zeitverlauf langsam an. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst
zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich
Kühe meist ebenfalls umgestellt.

Foto: Wilma aus der BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort kann immer und überall ein
Nickerchen machen

Bund Deutscher Tierfreunde e.V.
Am Drehmanns Hof 2
47475 Kamp-Lintfort
Tel.: 02842/92 83 20
Fax: 02842/92 83 220
www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de

Veröffentlicht unter BDT-Meldungen

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