Informationen zur Haltung von Katzen

Wichtiges für die ersten Tage im neuen zu Hause:
– Bitte verwenden Sie zunächst nur das gewohnte Futter, Katzenstreu und Toilettentyp
– Das neue Futter können Sie nach einigen Tagen langsam untermischen, Veränderungen von Katzenstreu und Toilettentyp verschieben Sie bitte, wenn möglich, auf die Zeit nach der Eingewöhnung.
– Durch die Futterumstellung und den Umzugsstress kann es in den ersten Tagen zu leichten Durchfall oder Niesen kommen. Sollte sich dies nach einigen Tagen nicht bessern, bitte suchen Sie einen Tierarzt auf.

Das stille Örtchen:
– Es sollten im Haushalt immer mind. so viele Katzentoiletten, wie Katzen vorhanden sein (besser ein Katzenklo pro Katze + 1).
– Viele Katzen kommen mit einer Klappe in der Haubentoilette nicht klar und schaffen es in manchen Situationen nicht rechtzeitig durch die Klappe zu kommen, dies kann zu Unsauberkeit führen.
– Katzenkinder vergessen manchmal während dem Spielen, dass sie „mal müssen“. Dann muss es auf einmal ganz schnell gehen. Ist kein Katzenklo in direkter Reichweite, kann es auch mal daneben gehen. Nicht verzweifeln, sondern mehr Katzentoiletten aufstellen.
– Katzenkinder in ihrer Nase in den Urin tauchen ist grausam und auf keinen Fall eine geeignete Erziehungsmaßnahme. In vielen Fällen führt dies zu vermehrter Unsauberkeit, da die Kätzchen eine Angst vor dem „Wasser lassen“ und auch vor Ihnen entwickeln.

HP Klo

Verhalten
– Katzen sind keine reinen Bodenbewohner, sie leben gerne oben. Richten Sie der Katze deswegen bitte auch Plätze ein, an denen sie etwas erhöht liegen können.
– Katzen brauchen etwas für ihre Krallenpflege, z.B ein Kratzbaum oder eine Kratzmatte an der Wand.

HP

Sicherheit
– gekippte Fenster können für Katzen lebensgefährlich sein. Bitte sichern Sie ihre Fenster mit einem Kippfensterschutz oder kippen Sie es nicht in Anwesenheit der Katze.
– Bitte sichern Sie offene Fenster und ihren Balkon (wenn vorhanden und die Katze diesen betreten darf) mit einem Netz. Im Eifer des Gefechts ist ein Absturz schnell passiert und kann tödlich für die Katze enden
– lange Schnüre von Rollos oder Jalousien bitte unbedingt sichern → Strangulationsgefahr
– Katzen niemals unbeaufsichtigt mit Spielangeln spielen lassen → Strangulationsgefahr
– nicht alle Zimmerpflanzen sind geeignet für Katzen, einige sind hochgiftig und können tödlich für die Samtpfoten sein.

gesichertes Fenster

Ernährung:
– Katzenkinder sollten so viel fressen dürfen, wie sie wollen, da sie sich noch im Wachstum befinden
– Katzen sind ursprünglich Wüstenbewohner und trinken deshalb von Natur aus sehr wenig. Ihre Flüssigkeit nehmen wie überwiegend über die Nahrung auf. Aus diesem Grund ist eine reine Trockenfutterfütterung für eine Katze nicht geeignet.
– Der Fressnapf sollte nicht direkt neben dem Katzenklo stehen. Katzen sind sehr reinliche Tiere und mögen, genau wie wir Menschen, nicht direkt neben ihrer Toilette essen.
– Der Trinknapf sollte nicht direkt neben dem Futternapf stehen.
– Katzen sind Fleischfresser (Beutetierfresser). Aus diesem Grund sollte die Katzennahrung für die Sie sich entscheiden am besten einen hohen Fleischanteil besitzen. Getreide, sowie Zucker sollte in der Katzennahrung nicht vorhanden sein.

HP Futter

Krankheit
– Katzen schnurren auch, wenn sie krank sind oder Schmerzen haben. Schnurren ist also nicht immer nur ein Zeichen für Wohlbefinden.

Zusammenführung
– Fauchen und knurren zwischen dem Neuankömmling und ihrer Katze ist die ersten Wochen ganz normal
– Greifen Sie nicht ein, wenn sich die beiden Katzen anfauchen, anknurren oder die eine der anderen vielleicht auch mal eine Ohrfeige gibt. Dies ist ein völlig normales Verhalten, die Katzen regeln untereinander, wer in Zukunft bei Ihnen das sagen hat.
– Bitte trennen Sie die Katzen in der Zusammenführung nicht (außer es fließt Blut), durch eine Trennung fängt die Zusammenführung immer wieder von vorne an

HP ROnja

Freigang
sollten Sie sich dazu entschließen Ihren Neuankömmling in den Freigang lassen zu wollen, sollten Sie noch ein paar Punkte beachten:
– Katzenkinder können die Gefahren die draußen lauern viel schlechter einschätzen, als erwachsene Katzen. Aus diesem Grund sollten Katzenkinder ihren 1. Freigang mit frühestens 9 Monaten bekommen, besser ab dem 1. Lebensjahr
– eine erwachsene Katze sollte vor dem 1. Freigang mind. 4 besser 6 Wochen nur im Haus gehalten werden, damit sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnen kann und weiß, wo ihr neues Zuhause nun ist.
– bitte legen Sie ihrer Katze auf keinen Fall ein Halsband um. Diese können für Ihre Samtpfote sehr schnell lebensgefährlich werden und auch Halsbänder mit einem Sicherheitsverschluss bringen keine ausreichende Sicherheit mit sich (nicht selten versagt dieser spezielle Verschluss nämlich).
– Bitte legen Sie ihrer Katze auch auf keinen Fall ein Glöckchen oder ähnliches um. Katzen haben sein sehr feines Gehör, das dauernde klingeln ist für sie sehr unangenehm, vergleichbar mit einem Tinnitus beim Menschen.

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Kontakt

Anfragen zu den Pflegekatzen bitte direkt über die Kontaktdaten am Ende des jeweiligen Beitrags stellen.

Tierhilfe Schweinfurt
- Katzenschutz in Unterfranken e.V..

Mobil: 0151 / 12050873
Tel.: 09723 / 4135

in Notfällen (auch):
09721 / 7388864

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