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Goliath - oder: es war einmal ein armer Hund
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Goliath wurde etwa im Jahr 2000 geboren und lebte früher in der Uni als Versuchstier wo er eingeschläfert werden sollte. Deshalb nahm Vasso ihn im Tierheim auf. Drei Jahre lebte er im Tierheim, bevor er auf seine Pflegestelle nach Deutschland kommen durfte.
Goli entpuppt sich immer weiter als echter Schatz, ein ungeschliffener Rohdiamant sozusagen. Anfänglich war er schüchtern, aber mittlerweile spürt man immer deutlicher, wie er aufblüht. Jeden Tag überwindet er sich ein Stückchen aufs neue und ich bin immer gerührt, welches Vertrauen er einem entgegenbringt. Denn auf jede neue Aufgabe lässt er sich ein, ist immer bereit, sein Bestes zu geben. Als er kam, kannte er nicht einmal Treppen; vor ein paar Tagen bin ich mit ihm in der Rushhour Zug gefahren und am Kölner Hauptbahnhof umgestiegen. Mich beeindruckte, mit welcher Selbstverständlichkeit er mir folgte und auf Zuruf in den Waggon sprang, denn für ihn ist es aufgrund seiner eingeschränkten Sehkraft immer ein Sprung ins Ungewisse, weil er nicht räumlich sehen und damit Entfernungen nicht abschätzen kann. Und das ist nicht sein einziges Handicap: er hat schlechte Zähne, fast kein Fell mehr und morgens sind die Knochen steif. Ja, viele Leute kommen voller Mitleid auf mich zu, und sagen, was für ein armer Hund er doch sei. Aber das ist er ganz und gar nicht: Goliath freut sich über sein neues Leben und macht aus allem das Beste. Er stellt niemals Ansprüche sondern gibt sich immer mit dem zufrieden, was er hat. Er tanzt vor Freude und schmeißt seine Beinchen in die Höhe wenn es spazieren geht oder er ein Stück Schnitzel in seinem Napf liegen sieht und fordert es doch niemals ein, er bettelt noch nicht einmal am Tisch und weiß seit dem ersten „Nein“, dass Katzenfutter nicht für Hunde ist (Trotzdem wäre ein Haushalt ohne oder mit sehr hundefesten Katzen wohl am besten für ihn). Stubenrein sein, Autofahren, alleine bleiben, an der Leine gehen? Goli tat so, als ob er nie was anderes gemacht hätte. Überhaupt ist ein Spaziergang mit Goli angenehm, man sollte es nur nicht zu eilig haben. Gemütlich bummelt er von Strauch zu Strauch, schnüffelt mal hier und mal da. Fahrradfahrer, Reiter oder Nordic–Walker können ihn hierbei nicht aus der Ruhe bringen. Auch Begegnungen mit anderen Hunden verlaufen immer entspannt, auch wenn er manche große unkastrierte Rüden nicht so nett findet. Er brummelt dann kurz, geht aber auf Zuruf dann anständig weiter. Nur Spielen tut er gar nicht, weder mit Spielzeug noch mit anderen Hunden, vermutlich hat er das niemals lernen dürfen. Das sind die Momente, in denen ich mich daran erinnere, was Goli einmal war: ein armer Hund. Das einzige, was ihm jetzt noch fehlt, ist eine eigene Familie, eine die ihn nimmt, wie er ist. Eine alte Hundepersönlichkeit mit der sie vielleicht keinen Schönheitspreis gewinnt, aber dafür den besten Freund, den ein Mensch sich wünschen kann.
Bitte melden Sie sich beim Tierpflegenest Backnang, Tel. 07191/85329 oder Petra.Conrad@web.de
Goliath - oder: es war einmal ein armer Hund
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Im Urlaub auf Lanzarote habe ich die Tierschutzorganisation Podenco-Hilfe-Lanzarote besucht. Ich war sehr beeindruckt, wie aufopferungsvoll sich Frau Schwarze seit vielen Jahren um gequälte oder zur Tötung verurteilte Hunde einsetzt. Besonders betroffen von unglaublichen Misshandlungen sind die spanischen Jagdhunde podencos. Glücklich war ich, dass ich als Flugpatin 3 Hunde nach Deutschland mitbringen durfte.
Bitte informieren sie sich bei Interesse unter unseren Links.
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